Auch in diesem Jahr führte die traditionelle Londonfahrt die Schülerinnen und Schüler der Integrativen Realschule plus Konrad Adenauer Vallendar in die britische Hauptstadt.
Die Jugendlichen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 machten sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf den Weg nach London. Die Fahrt ist fester Bestandteil des Europaschulkonzeptes der IRS plus und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Sprachkenntnisse direkt vor Ort anzuwenden und europäische Kultur hautnah zu erleben.
Am frühen Abend startete die Reise in Vallendar. Während der nächtlichen Anreise wurde schnell deutlich, wie sehr sich die Einreisebestimmungen durch den Brexit verändert haben. Nach den Grenzkontrollen erreichte die Gruppe am frühen Morgen Greenwich. Von dort aus ging es mit der U-Bahn ins Zentrum der Millionenmetropole.

Zu den ersten Eindrücken gehörten die berühmte Tower Bridge und der historische Tower of London. Anschließend standen weitere Wahrzeichen auf dem Programm: Vom Big Ben führte der Weg zur Westminster Abbey, Downing Street Nr. 10 und schließlich zum Buckingham Palace.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der neuen Banksy-Statue. Das Kunstwerk regte zum Nachdenken an und bot zahlreiche Gelegenheiten für Erinnerungsfotos.

In Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Oxford Street. Dabei waren nicht nur Souvenirs gefragt – auch die eigenen Englischkenntnisse wurden im Gespräch erfolgreich getestet. Die offene und hilfsbereite Art der Engländer machte es leicht, Hemmungen abzubauen und die Sprache aktiv anzuwenden.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch des British Museum. Später trafen sich alle am Piccadilly Circus und von dort zum London Eye, wo während des Fluges ein guter Blick auf die Stadt möglich war. Danach ging es zurück nach Greenwich und weiter zu einem großen Supermarkt, wo noch letzte Einkäufe für die Heimreise erledigt werden konnten.
Zum ersten Mal ging die Rückfahrt dieses Mal durch den Eurotunnel, der die Insel mit dem Kontinent verbindet. Für viele war die Fahrt unter dem Ärmelkanal ein spannendes Erlebnis und ein gelungener Schlusspunkt der Reise.
Bereits zur ersten großen Pause am nächsten Morgen erreichten die Londonfahrerinnen und Londonfahrer wieder Vallendar. Müde, aber voller neuer Eindrücke, starteten sie in die Ferien.
Fazit
Die Schülerinnen und Schüler konnten zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken, ihre Sprachkenntnisse praktisch anwenden und wertvolle Eindrücke einer der bedeutendsten Städte Europas sammeln.
Die Vorbereitungen für die nächste Londonfahrt laufen bereits, denn eines steht fest: Nach der Fahrt ist vor der Fahrt.